Mühle
Die
um 1860 errichtete Holländermühle
steht hinter der Kleutscher Strasse, am Weg
zum Gewerbegebiet Ost. Sie war dreigeschossig mit einem oberen Drehgestell,
mit dessen
Hilfe sie gegen den Wind gerichtet wurde. Die Mühle brannte 1888
ab und wurde
1893 originalgetreu wieder hergestellt. Eine fahrbare Dampfmaschine
löste 1908
die Windkraft ab, die wiederum 1912 durch eine stationäre ersetzt
wurde. 1913 kam
Wilhelm Fiedler in den Besitz der Mühle. Die zur Atrappe gewordenen
Flügel wurden erst 1920
abgebaut, gleichzeitig wurde die Mühle um eine Etage aufgestockt.
Vier Jahre später,
1924, wurde sie dann elektrisch angetrieben. Eine amerikanische Granate
traf kurz vor
Ende des zweiten Weltkrieges die Mühle, wobei ein französischer
Kriegsgefangener den Tod
fand. In der DDR-Zeit bewirtschaftete und pflegte Günther Mohs
aus Mildensee das
22 Meter hohe Bauwerk. Jährlich wurden rund 2000 Tonnen unterschiedliche
Getreidearten
vermahlen. Sie ist im Denkmalverzeichnis als Einzeldenkmal aufgeführt.
Die
Mühle damals und heute