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Landjägerhaus
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Landjägerhaus

 

Das Spitzbogenhaus, ein um 1800 im Stil der Neugotik errichteter Backsteinbau, beherbergte einst die Landjägerei. Daher der Name Landjägerhaus, der sich bis heute erhalten hat. Von 1837 bis 1880 wurde das Haus in der Oranienbaumer Strasse 14 als Mädchenschule genutzt. Noch nach 1945 war hier die örtliche Polizei untergebracht. Später wurde daraus ein Wohnhaus. Ab Oktober 1991 wurde das Haus saniert. Der Dachstuhl,der vom Schwamm befallen war, musste abgetragen werden. Das Landjägerhaus ist in neuer Schönheit entstanden. Die Wiederherstellung des Bohlenbinderdaches erforderte schon handwerkliches Können, das von der Mildenseer Firma Hans Streiber gezeigt wurde. In diesem Haus amtiert nun der Ortsbürgermeister mit dem Ortschaftsrat. Das Haus wird im Denkmalverzeichnis als Einzeldenkmal genannt.

Geschichte:

  • um 1800 gebaut als eingeschossiger Backsteinbau im Stil der Neugotik, das Dach besteht aus einer Bohlenbinderkonstruktion mit Biberschwanz-Ziegeln
  • beherbergte die Landjägerei bis es 1837 umgebaut wurde
  • von 1837 bis 1880 befand sich eine Mädchenschule darin, die Schule hatte ein Nebengebäude als Lehrerwohnung
  • nach 1880 verfiel das Gebäude immer mehr und wurde aufgegeben, das Nebengebäude war eingestürzt
  • ab 1917 bis 1963 waren verschiedene Ortspolizisten im Landjägerhaus tätig
  • von 1964 bis 1989 wohnte Familie Koppe in dem Gebäude
  • 1991/92 wurde das Gebäude von verschiedenen Mildenseer Firmen saniert
  • seit 1993 wird das Landjägerhaus vom Ortschaftsrat und Heimatverein Mildensee genutzt
   
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Der große Raum im Landjägerhaus kann für Familienfeiern gemietet werden.

 
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