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Der Name Dellnau
könnte von "dalina" = Tal, Niederung kommen. Eine andere Deutung leitet den Namen von "Delen" = tätig, rührig ab. Es war ein Dorf des rührigen
Mannes, dem man diesen Namen gab. |
| Dellnau erscheint urkundlich 1205, ebenfalls als Besitz des Klosters Nienburg. 1523 wird das Dorf wüst und erst 1706 von Fürst Leopold I. , dem alten Dessauer (1676-1747), neu angelegt. Bis 1750 wird Dellnau von Pötnitz verwaltet. |
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| Links eine Karte von 1902 und rechts hundert Jahre später |
| 1706 gründete Fürst Leopold das unweit von dem Graben gelegene Dorf neu. Er ließ zur Landgewinnung 1707 nördlich und südlich des Scholitzer Sees Wälle aufschütten. Unmittelbar zwischen der Kirche und dem See lagen die Gebäude des Wirtschaftshofes vom Kloster. Fürst Leopold erweiterte Anfang des 18. Jahrhunderts den Gutsbetrieb. Der alte Gutshof wurde aufgegeben und ein neuer östlich des Angers erbaut, das spätere Obstgut. Es bestand 1830 aus 45 Häusern und 454 Einwohnern, worunter 38 Kossäten sind. |
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Nordmanns Schafstall |
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