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| Am letzten Juni-Wochenende
fand wieder das "Mildenseer Turmtheater" im
Festzelt am Napoleonsturm statt. Den Auftakt machte der Sommernachtsball
mit der Showband "Original Saaletaler" am Samstag, 23.6.,
19.30. Zu Kaffee und Kuchen wurde am Sonntag um 16.00 geladen. Ab
17.00 hieß
es dann "Hereinspaziert" - Beschwingte Melodien mit dem "Salonorchester
Papillon". |
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Pfingstreiten: Am
Pfingstsonntag fand auf dem Reitplatz in der Kapenstrasse bei herrlichem
Sonnenschein wieder das traditionelle Ringreiten statt. Bilder
dazu in der Bildergalerie
Osterfeuer/Walpurgisnacht: Nachdem in den vergangenen
beiden Jahren das Osterfeuer wegen der Überflutung des Angers
ausfallen musste und statt dessen die Walpurgisnacht gefeiert wurde,
hat der Heimatverein und das Fetkommitee Mildensee festgelegt, das
Feuer nun immer iin der Walpurgisnacht anzuzünden und mit einer
zünftigen Feier die bösen Geister des Winters zu vertreiben. Bilder
dazu sind in der Bildergalerie Wahlen zum Ortschaftsrat am 22.04.07 Wahlbeteiligung:
53,28 %; Stimmen: Vinzent Konietzke (CDU) 250, Kerstin Rönicke
(SPD) 669, Dieter Kaufmann (SPD) 347, Simone Streiber (SPD) 291,
Michael Bühnemann (EB) 855. Die Ortschaftsräte treten ihre Arbeit
aber erst zum 1.7. an. Zur Ortsbürgermeisterin wurde Somone Streiber
gewählt, zur Stellvertreterin Kerstin Rönicke. |
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Das alte Forsthaus in Mildensee
sollte in das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept aufgenommen
werden. Das hat der Ortschaftsrat unter anderem für dieses Förderprogramm
beantragt. Die Vorstellung war, das dieses Forsthaus in ein Gäste-
u. Heimatvereinshaus umgebaut wird, so wie es der Heimatverein schon
für das Schullandheim vorgesehen hatte. Ein durchgeführtes
Gutachten machte aber alle Hoffnungen zunichte. Der Verfall ist scheinbar
schon zu weit fortgeschritten und demzufolge die Sanierungskosten
zu hoch. |
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7.
Nordmannfest und 33. Mildenseer Bauernmarkt
Am 2. September Wochenende wurde in Mildensee wieder
das traditionelle Nordmannfest und Bauernmarkt gefeiert. Die zahlreichen
Besucher erwartete ein gewohnt buntes Programm mit vielen Überraschungen. Bilder in der Bildergalerie (alle Bilder sind beim Heimatverein
erhältlich) |
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Auch in diesem
Jahr waren alle Mildenseer aufgerufen ihre Häuser und Grundstücke
herauszuputzen und dörflich zu schmücken. Die schönsten
wurden am Montag Abend im Festzelt prämiert. |
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Michael Bühnemann, der Ortsbürgermeister von Mildensee
in der vergangenen Legislaturperiode, soll sich ins Mildenseeer Ehrenbuch
eintragen. Dafür stimmten die Ortschaftsräte aufgrund des
Engagements Bühnemanns für den Dessauer Stadtteil in ihrer
Sitzung am Dienstag. Allerdings wolle der Rat noch nach einem geeigneten
Rahmen für diese Eintragung suchen.
Neuzuzüge möchte der Mildenseer Heimatverein künftig
mit einer Informationsmappe begrüßen. Die euen Bewohner
sollen damit etwas über den Ort und dessen Umgebung sowie über
Veranstaltungen rfahren,
erklärte Dieter Kaufmann. |
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Sportler
wollen Turnhalle in eigene Regie übernehmen Der SV Mildensee von 1915 e.V.
will die Turnhalle der leer stehenden Schule in eigener Regie übernehmen. Das bestätigte
der Vorsitzende des Vereins, Christian Bühnemann. Er kann sich
der Unterstützung des Ortschafts-rates sicher sein, wie dessen
Vorsitzende Simone Streiber das Ergebnis eines Vor-Ort- Termins resümierte.
Der Verein mit seinen 320 Mitgliedern nutzt die Halle bereits seit
über einem Jahr. Insbesondere die Abteilung Freizeitsport ist
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der Halle anzutreffen,
die Tischtennis-
und Volleyballspieler tragen hier ihren Wettspielbetrieb aus. „Wir
haben außerdem
den Kindergarten mit reingenommen. Die Kinder mussten früher
immer raus nach Dessau- Süd zum PSV.“
Obwohl er offiziell noch nicht Pächter ist, kümmert sich
der Verein bereits jetzt um die Halle und das Umfeld.
„Wir pflegen das Umfeld, achten darauf, dass der Vandalismus
im Schulgebäude nicht überhand nimmt, wir haben die Halle
innen renoviert und zum Teil außen“, erklärt Bühnemann.
Der Verein wartet jetzt darauf, dass die Stadt ihre
Zusage einlöst und das eingestellte Geld freigibt, damit Gas-,
Wasser-, Abwasser- |
| und Elektroleitungen
neu verlegt werden können. Bislang hängt die Halle medientechnisch
am Schulgebäude, dass „leider Gottes wohl verschwinden
wird“. Die Stadt habe dem Verein einen Pachtvertrag angeboten
und noch eine Variante in Aussicht gestellt, die er, Bühnemann,
indes nicht kenne. Er rechne zudem mit einer Anschubfinanzierung.
Für den Verein bedeute der Betrieb der Halle eine ungeheure
finanzielle Last, meinte der Vorsitzende des SV Mildensee. Er gab
sich indes zuversichtlich, Fördermittel auftun zukönnen,
um auch überfällige Sanierungsarbeiten am Dach, an Heizungs-
und Sanitäranlage durchführen zu können. Zu dem Vor-Ort-Termin
waren auch andere Mildenseer Vereine eingeladen, die allerdings kein
Interesse gezeigt hätten, sich am Betrieb der Halle zu beteiligen,
hatte Simone Streiber während des Ortschaftsrates erklärt.
Bühnemann hält es auch für die bessere Lösung,
die Halle in einer Hand zu belassen, betonte hingegen, ebenfalls
andere könnten sie nutzen. |
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Update 22.11.: Im
Oktober saßen sie
im Landjägerhaus alle an einem
Tisch zusammen: der Ortschaftsrat,
der Männergesangsverein Einigkeit,
der Heimatfreunde e.V.
und der Sportverein SV Mildensee
von 1915. Unterm Strich stand das
einhellige Credo, die Turnhalle an
der ehemaligen Sekundarschule
Mildensee zu erhalten für die ortsansässigen
Vereine und zu übertragen
an den Sportverein. Dass
jetzt Bewegung in die Sache kommen
soll, wurde zur jüngsten Mildenseer
Ratssitzung am Dienstagabend
deutlich. Noch im November
treffen sich Vertreter des Vereins
mit dem Amt für Grundstücksverkäufe
der Stadtverwaltung, informierte
Christel Krüger, Beauftragte
der Verwaltung für Ortschaften.Zu verhandeln ist weierlei: Zum
einen der Kauf des Turnhallengebäudes,
zum zweiten der Abschluss
eines Erbpachtvertrages
für den vor der Turnhalle gelegenen
Teil des einstigen Schulhofes.
„Der politische Wille des Ortschaftsrates
ist im Rathaus gehört
und verstanden worden“, sprichtChristel Krüger vom Interesse
der
Verwaltung, die Turnhalle einerseits
abzugeben, andererseits für
den Ort zu erhalten. Dafür spreche
die Medientrennung (Gas, Wasser,
Strom) in Schulhaus und Turnhalle,
für die der städtische Etat eine
Haushaltsposition ausweist. Entgegenkommen
zeigt die Verwaltung
auch bei der Grundstücksteilung.
Will der Verein eine Teilfläche
in Erbpacht nehmen, ist das
Areal zu vermessen. Das übernimmt
nach Auskunft Christel Krügers
das Personal der Fachämter. Den Erbpachtvertrag im Kataster
und Grundbuch einzutragen indes
verlangt vom Pächter noch einen
tiefen Griff in die Schatulle: „Etwa
1 500 Euro werden dafür nötig“, so
Krüger. Ob die Stadt dem Sportverein
mit einer Anschubfinanzierung
auf die Beine helfen kann, sei ein
Thema für die Verhandlungen und
Gespräche der nächsten Wochen. Zum Schul-Thema fragte Ortschaftsrat
Dieter Kaufmann an, ob
die Immobilie vor einem möglichen
Abriss eventuell noch als Lager
oder Möbelkammer genutzt werden
könnte. Hierfür liegen dem Gebäudemanagement
in der Stadtverwaltung
keine Anfragen Sozialer
Dienste oder Vereine vor. Allerdings
hätten für eine Umnutzung
des Gebäudes wohl schon Interessenten
im Rathaus einmal vorgefühlt,
informiert Christel Krüger,
ohne allerdings Ross und Reiter
nennen zu wollen. Update 8.12.: „Aus energetischer
Sicht ist das ein Fass ohne Boden“,
sagt Christian Bühnemann, Vorsitzender
des Sportvereins Mildensee
von 1915. Und so freut er sich über
die Spende, die Gert Sandow, Chef
der EAB-Sandow GmbH, gestern überreicht: 1 500
Euro. Geld, das in die Sanierung der ehemaligen
Schulturnhalle fließen soll. Im
Sommer hatte der Verein sie übernommen,
nachdem die Schule geschlossen
worden war.Für Sandow ist die Unterstützung
eine Selbstverständlichkeit: „Als
Handwerker haben wir auch eine
soziale Verpflichtung.“ Und, so
sagt er, um Spenden zu bitten sei
kein Betteln. Eines nur stößt ihm
gelegentlich sauer auf: wenn das
Engagement vor Ort nicht honoriert
werde und sich nicht in Aufträgen niederschlage. In Mildensee
könnte das anders
aussehen. Die Turnhalle zu sanieren
ist ein Großunterfangen. Fast
alles ist marode: Das Hyperschalendach
ist undicht und lässt Wärme
entweichen; die Wände isolieren
kaum besser. Die Heizungsanlage
müsste erneuert, neues Parkett
verlegt werden, die Halle wurde
auf Verschleiß genutzt. Sie wäre wohl auch geschlossen
worden, hätten sich nicht die Mildenseer
Sportler um sie bemüht.
Seit Sommer bewirtschaften sie
diese; haben die Wände innen und
außen gestrichen; ein pensionierter
Schlosser, Hartmut Hoffmann,
wurde als Hallenwart gewonnen.
Die Halle ist gefragt: 320 Mitglieder
zählt der SV Mildensee. Freizeitsportler
haben hier eine Heimat
gefunden ebenso die Fußballer,
Volleyballer und Tischtennisspieler.
Der Kindergarten nutzt sie
ebenfalls. Die Stadt ist durchaus interessiert
an der Übernahme. „Wir hatten
jetzt erst einen Termin“, erklärt
Bühnemann. Man hat die Übernahme
der Halle in Pacht oder Erbbaupacht
angeboten. „Darüber müssen
wir nachdenken.“ Vordringlich aus Vereinssicht ist
indes die medientechnische Trennung
von Schulgebäude und Turnhalle:
Gas, Wasser, Abwasser und
Strom fließen über gemeinsame
Leitungen. Zudem hofft Bühnemann
auf eine Anschubfinanzierung
der Stadt, weil sich dann
Chancen auf Fördermittel vom Landessportbund
und Lotto-Toto eröffneten. „Ansonsten schaffen
wir es nicht.“ Und auch dann nicht, wenn
die Betriebskostenzuschüsse für
die Sportvereine gestrichen würden. „Die sind
wohl politisch strittig“,
meint Bühnemann. Aber entfielen
die, ist er sicher, müssten die
meisten Vereine aufgeben. |
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Mildenseer
Adventsmarkt am dritten Advent Am dritten Adventssonntag ab 14 Uhr war zwischen Spielbude und
Feuerwehr wieder eder Mildenseer Weihnachtsmarkt geöffnet. |
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Auf
ein Wort /Simone Streiber, Ortsbürgermeisterin in Mildensee, blickt
zurück
und schaut voraus: 
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Ein Jahr neigt
sich dem Ende und man findet die Zeit, innezuhalten und das vergangene
Jahr Revue passieren zu lassen, welches mit Höhen und Tiefen,
aber auch mit Überraschungen wie im Fluge verging. Seit Juli
dieses Jahres bin ich Ortsbürgermeisterin in Mildensee, ein
Ort der nicht nur bekannt für seine Feste, sondern auch ein
Ort der durch sein Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen
Vereinen, Bürgern und Ortschaftsrat geprägt ist. Während
meiner bisherigen Amtszeit blicke ich auf ein erfolgreiches 7. Nordmannfest-33.
Mildenseer Bauernmarkt und einen gelungenen Pötnitzer Adventsmarkt
zurück. Dies alles wäre nicht möglich gewesen, gebe
es nicht die Unterstützung des Festkomitees unter der Leitung
seines Vorsitzenden Harald Laue sowie die Zusammenarbeit aller Mildenseer
Vereine, der 'Festzelttruppen, die vielen, vielen Helfer und alle,
die zum Gelingen unserer Feste beigetragen haben. Auf diesem Wege
bedanke ich mich nochmals bei allen Sponsoren und aktiven Helfern,
die ihren Beitrag zur langfristigen Vorbereitung und finanziellen
Absicherung unserer Festlichkeiten beigesteuert haben. Danke auch an
die Stadt Dessau-Roßlau und den Stadtpflegebetrieb Dessau für
ihre tatkräftigen Unterstützungen im Vorfeld. Das Hauptanliegen
des Ortschaftsrates für das Jahr 2008 ist die Erhaltung der
Turnhalle für den Sportverein und den Ort Mildensee. Die in
diesem Jahr begonnen Verhandlungen für die Übertragung
der Turnhalle in Vereinsträgerschaft wurden und werden auch
weiterhin durch den Ortschaftsrat Mildensee ihre Unterstützung
finden. Ohne diese Überlassung würde der an Mitgliedern
stärkste Verein weg brechen, ohne Heimstatt kein vernünftiges
Vereinsleben, ohne Sportverein - nicht auszudenken. Zusammen mit dem
Ortschaftsrat Mildensee werden wir uns bemühen, die in unserem
Programm aufgestellten Punkte in Angriff zu nehmen und versuchen,
diese für die Zukunft unserer Ortschaft und deren Bürger
zu realisieren. Auch im Namen des Ortschaftsrates Mildensee wünsche
ich allen, zum Weihnachtsfest besinnliche Stunden, zum Jahresende
Danke für Vertrauen und Treue - zum neuen Jahr Gesundheit, Erfolg
und weitere gute Zusammenarbeit.
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