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Archiv 2007
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Am letzten Juni-Wochenende fand wieder das "Mildenseer Turmtheater" im Festzelt am Napoleonsturm statt. Den Auftakt machte der Sommernachtsball mit der Showband "Original Saaletaler" am Samstag, 23.6., 19.30. Zu Kaffee und Kuchen wurde am Sonntag um 16.00 geladen. Ab 17.00 hieß es dann "Hereinspaziert" - Beschwingte Melodien mit dem "Salonorchester Papillon".
Salonorchester
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Pfingstreiten: Am Pfingstsonntag fand auf dem Reitplatz in der Kapenstrasse bei herrlichem Sonnenschein wieder das traditionelle Ringreiten statt. Bilder dazu in der Bildergalerie

Osterfeuer/Walpurgisnacht: Nachdem in den vergangenen beiden Jahren das Osterfeuer wegen der Überflutung des Angers ausfallen musste und statt dessen die Walpurgisnacht gefeiert wurde, hat der Heimatverein und das Fetkommitee Mildensee festgelegt, das Feuer nun immer iin der Walpurgisnacht anzuzünden und mit einer zünftigen Feier die bösen Geister des Winters zu vertreiben. Bilder dazu sind in der Bildergalerie

Wahlen zum Ortschaftsrat am 22.04.07 Wahlbeteiligung: 53,28 %; Stimmen: Vinzent Konietzke (CDU) 250, Kerstin Rönicke (SPD) 669, Dieter Kaufmann (SPD) 347, Simone Streiber (SPD) 291, Michael Bühnemann (EB) 855. Die Ortschaftsräte treten ihre Arbeit aber erst zum 1.7. an. Zur Ortsbürgermeisterin wurde Somone Streiber gewählt, zur Stellvertreterin Kerstin Rönicke.

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Forsthaus
Das alte Forsthaus in Mildensee sollte in das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept aufgenommen werden. Das hat der Ortschaftsrat unter anderem für dieses Förderprogramm beantragt. Die Vorstellung war, das dieses Forsthaus in ein Gäste- u. Heimatvereinshaus umgebaut wird, so wie es der Heimatverein schon für das Schullandheim vorgesehen hatte. Ein durchgeführtes Gutachten machte aber alle Hoffnungen zunichte. Der Verfall ist scheinbar schon zu weit fortgeschritten und demzufolge die Sanierungskosten zu hoch.

7. Nordmannfest und 33. Mildenseer Bauernmarkt

Am 2. September Wochenende wurde in Mildensee wieder das traditionelle Nordmannfest und Bauernmarkt gefeiert. Die zahlreichen Besucher erwartete ein gewohnt buntes Programm mit vielen Überraschungen.

Bilder in der Bildergalerie (alle Bilder sind beim Heimatverein erhältlich)

Nordmannfest 2007
Häuser

Auch in diesem Jahr waren alle Mildenseer aufgerufen ihre Häuser und Grundstücke herauszuputzen und dörflich zu schmücken. Die schönsten wurden am Montag Abend im Festzelt prämiert.

Häuser

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Michael Bühnemann, der Ortsbürgermeister von Mildensee in der vergangenen Legislaturperiode, soll sich ins Mildenseeer Ehrenbuch eintragen. Dafür stimmten die Ortschaftsräte aufgrund des Engagements Bühnemanns für den Dessauer Stadtteil in ihrer Sitzung am Dienstag. Allerdings wolle der Rat noch nach einem geeigneten Rahmen für diese Eintragung suchen.

Neuzuzüge möchte der Mildenseer Heimatverein künftig mit einer Informationsmappe begrüßen. Die euen Bewohner sollen damit etwas über den Ort und dessen Umgebung sowie über Veranstaltungen rfahren,
erklärte Dieter Kaufmann.

 

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Sportler wollen Turnhalle in eigene Regie übernehmen

Der SV Mildensee von 1915 e.V. will die Turnhalle der leer stehenden Schule in eigener Regie übernehmen. Das bestätigte der Vorsitzende des Vereins, Christian Bühnemann. Er kann sich der Unterstützung des Ortschafts-rates sicher sein, wie dessen Vorsitzende Simone Streiber das Ergebnis eines Vor-Ort- Termins resümierte. Der Verein mit seinen 320 Mitgliedern nutzt die Halle bereits seit über einem Jahr. Insbesondere die Abteilung Freizeitsport ist in

Turnhalle Mildensee

der Halle anzutreffen, die Tischtennis- und Volleyballspieler tragen hier ihren Wettspielbetrieb aus. „Wir haben außerdem den Kindergarten mit reingenommen. Die Kinder mussten früher immer raus nach Dessau- Süd zum PSV.“ Obwohl er offiziell noch nicht Pächter ist, kümmert sich der Verein bereits jetzt um die Halle und das Umfeld. „Wir pflegen das Umfeld, achten darauf, dass der Vandalismus im Schulgebäude nicht überhand nimmt, wir haben die Halle innen renoviert und zum Teil außen“, erklärt Bühnemann. Der Verein wartet jetzt darauf, dass die Stadt ihre Zusage einlöst und das eingestellte Geld freigibt, damit Gas-, Wasser-, Abwasser-

und Elektroleitungen neu verlegt werden können. Bislang hängt die Halle medientechnisch am Schulgebäude, dass „leider Gottes wohl verschwinden wird“. Die Stadt habe dem Verein einen Pachtvertrag angeboten und noch eine Variante in Aussicht gestellt, die er, Bühnemann, indes nicht kenne. Er rechne zudem mit einer Anschubfinanzierung. Für den Verein bedeute der Betrieb der Halle eine ungeheure finanzielle Last, meinte der Vorsitzende des SV Mildensee. Er gab sich indes zuversichtlich, Fördermittel auftun zukönnen, um auch überfällige Sanierungsarbeiten am Dach, an Heizungs- und Sanitäranlage durchführen zu können. Zu dem Vor-Ort-Termin waren auch andere Mildenseer Vereine eingeladen, die allerdings kein Interesse gezeigt hätten, sich am Betrieb der Halle zu beteiligen, hatte Simone Streiber während des Ortschaftsrates erklärt. Bühnemann hält es auch für die bessere Lösung, die Halle in einer Hand zu belassen, betonte hingegen, ebenfalls andere könnten sie nutzen.
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Update 22.11.: Im Oktober saßen sie im Landjägerhaus alle an einem Tisch zusammen: der Ortschaftsrat, der Männergesangsverein Einigkeit, der Heimatfreunde e.V. und der Sportverein SV Mildensee von 1915. Unterm Strich stand das einhellige Credo, die Turnhalle an der ehemaligen Sekundarschule Mildensee zu erhalten für die ortsansässigen Vereine und zu übertragen an den Sportverein. Dass jetzt Bewegung in die Sache kommen soll, wurde zur jüngsten Mildenseer Ratssitzung am Dienstagabend deutlich. Noch im November treffen sich Vertreter des Vereins mit dem Amt für Grundstücksverkäufe der Stadtverwaltung, informierte Christel Krüger, Beauftragte der Verwaltung für Ortschaften.Zu verhandeln ist weierlei: Zum einen der Kauf des Turnhallengebäudes, zum zweiten der Abschluss eines Erbpachtvertrages für den vor der Turnhalle gelegenen Teil des einstigen Schulhofes. „Der politische Wille des Ortschaftsrates ist im Rathaus gehört und verstanden worden“, sprichtChristel Krüger vom Interesse der Verwaltung, die Turnhalle einerseits abzugeben, andererseits für den Ort zu erhalten. Dafür spreche die Medientrennung (Gas, Wasser, Strom) in Schulhaus und Turnhalle, für die der städtische Etat eine Haushaltsposition ausweist. Entgegenkommen zeigt die Verwaltung auch bei der Grundstücksteilung. Will der Verein eine Teilfläche in Erbpacht nehmen, ist das Areal zu vermessen. Das übernimmt nach Auskunft Christel Krügers
das Personal der Fachämter. Den Erbpachtvertrag im Kataster und Grundbuch einzutragen indes verlangt vom Pächter noch einen tiefen Griff in die Schatulle: „Etwa 1 500 Euro werden dafür nötig“, so Krüger. Ob die Stadt dem Sportverein mit einer Anschubfinanzierung auf die Beine helfen kann, sei ein Thema für die Verhandlungen und Gespräche der nächsten Wochen. Zum Schul-Thema fragte Ortschaftsrat Dieter Kaufmann an, ob die Immobilie vor einem möglichen Abriss eventuell noch als Lager oder Möbelkammer genutzt werden könnte. Hierfür liegen dem Gebäudemanagement in der Stadtverwaltung keine Anfragen Sozialer Dienste oder Vereine vor. Allerdings hätten für eine Umnutzung des Gebäudes wohl schon Interessenten
im Rathaus einmal vorgefühlt, informiert Christel Krüger, ohne allerdings Ross und Reiter nennen zu wollen.

Update 8.12.: „Aus energetischer Sicht ist das ein Fass ohne Boden“, sagt Christian Bühnemann, Vorsitzender des Sportvereins Mildensee von 1915. Und so freut er sich über die Spende, die Gert Sandow, Chef der EAB-Sandow GmbH, gestern überreicht: 1 500 Euro. Geld, das in die Sanierung der ehemaligen Schulturnhalle fließen soll. Im Sommer hatte der Verein sie übernommen, nachdem die Schule geschlossen worden war.Für Sandow ist die Unterstützung eine Selbstverständlichkeit: „Als Handwerker haben wir auch eine soziale Verpflichtung.“ Und, so sagt er, um Spenden zu bitten sei
kein Betteln. Eines nur stößt ihm gelegentlich sauer auf: wenn das Engagement vor Ort nicht honoriert werde und sich nicht in Aufträgen niederschlage. In Mildensee könnte das anders aussehen. Die Turnhalle zu sanieren ist ein Großunterfangen. Fast alles ist marode: Das Hyperschalendach ist undicht und lässt Wärme entweichen; die Wände isolieren kaum besser. Die Heizungsanlage müsste erneuert, neues Parkett
verlegt werden, die Halle wurde auf Verschleiß genutzt. Sie wäre wohl auch geschlossen worden, hätten sich nicht die Mildenseer Sportler um sie bemüht. Seit Sommer bewirtschaften sie diese; haben die Wände innen und außen gestrichen; ein pensionierter Schlosser, Hartmut Hoffmann,
wurde als Hallenwart gewonnen. Die Halle ist gefragt: 320 Mitglieder zählt der SV Mildensee. Freizeitsportler haben hier eine Heimat gefunden ebenso die Fußballer, Volleyballer und Tischtennisspieler. Der Kindergarten nutzt sie ebenfalls. Die Stadt ist durchaus interessiert an der Übernahme. „Wir hatten jetzt erst einen Termin“, erklärt Bühnemann. Man hat die Übernahme der Halle in Pacht oder Erbbaupacht angeboten. „Darüber müssen wir nachdenken.“ Vordringlich aus Vereinssicht ist indes die medientechnische Trennung von Schulgebäude und Turnhalle: Gas, Wasser, Abwasser und
Strom fließen über gemeinsame Leitungen. Zudem hofft Bühnemann auf eine Anschubfinanzierung der Stadt, weil sich dann Chancen auf Fördermittel vom Landessportbund und Lotto-Toto eröffneten. „Ansonsten schaffen wir es nicht.“ Und auch dann nicht, wenn die Betriebskostenzuschüsse für
die Sportvereine gestrichen würden. „Die sind wohl politisch strittig“, meint Bühnemann. Aber entfielen die, ist er sicher, müssten die meisten Vereine aufgeben.

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WM 07

Mildenseer Adventsmarkt am dritten Advent

Am dritten Adventssonntag ab 14 Uhr war zwischen Spielbude und Feuerwehr wieder eder Mildenseer Weihnachtsmarkt geöffnet.

WM 07
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Auf ein Wort /Simone Streiber, Ortsbürgermeisterin in Mildensee, blickt zurück und schaut voraus:

Simone Streiber

Ein Jahr neigt sich dem Ende und man findet die Zeit, innezuhalten und das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen, welches mit Höhen und Tiefen, aber auch mit Überraschungen wie im Fluge verging. Seit Juli dieses Jahres bin ich Ortsbürgermeisterin in Mildensee, ein Ort der nicht nur bekannt für seine Feste, sondern auch ein Ort der durch sein Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen Vereinen, Bürgern und Ortschaftsrat geprägt ist. Während meiner bisherigen Amtszeit blicke ich auf ein erfolgreiches 7. Nordmannfest-33. Mildenseer Bauernmarkt und einen gelungenen Pötnitzer Adventsmarkt zurück. Dies alles wäre nicht möglich gewesen, gebe es nicht die Unterstützung des Festkomitees unter der Leitung seines Vorsitzenden Harald Laue sowie die Zusammenarbeit aller Mildenseer Vereine, der 'Festzelttruppen, die vielen, vielen Helfer und alle, die zum Gelingen unserer Feste beigetragen haben. Auf diesem Wege bedanke ich mich nochmals bei allen Sponsoren und aktiven Helfern, die ihren Beitrag zur langfristigen Vorbereitung und finanziellen Absicherung unserer Festlichkeiten beigesteuert haben. Danke auch an die Stadt Dessau-Roßlau und den Stadtpflegebetrieb Dessau für ihre tatkräftigen Unterstützungen im Vorfeld. Das Hauptanliegen des Ortschaftsrates für das Jahr 2008 ist die Erhaltung der Turnhalle für den Sportverein und den Ort Mildensee. Die in diesem Jahr begonnen Verhandlungen für die Übertragung der Turnhalle in Vereinsträgerschaft wurden und werden auch weiterhin durch den Ortschaftsrat Mildensee ihre Unterstützung finden. Ohne diese Überlassung würde der an Mitgliedern stärkste Verein weg brechen, ohne Heimstatt kein vernünftiges Vereinsleben, ohne Sportverein - nicht auszudenken. Zusammen mit dem Ortschaftsrat Mildensee werden wir uns bemühen, die in unserem Programm aufgestellten Punkte in Angriff zu nehmen und versuchen, diese für die Zukunft unserer Ortschaft und deren Bürger zu realisieren. Auch im Namen des Ortschaftsrates Mildensee wünsche ich allen, zum Weihnachtsfest besinnliche Stunden, zum Jahresende Danke für Vertrauen und Treue - zum neuen Jahr Gesundheit, Erfolg und weitere gute Zusammenarbeit.
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