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Archiv 2002/03
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Schule

Mai 2003

Der Sekundarschule Mildensee droht das Aus. Nach dem Erlass des Kultusministeriums über die Mindestschülerzahlen in Eingangsklassen (erste und fünfte) benötigen Sekundarschulen ab kommendem Schuljahr mindestens 20 Schüler für eine Fünfte Klasse und im nächsten Jahr sogar zweimal 20 Schüler. In Mildensee werden es im August keine 20 Kinder für eine Klasse sein, ganz zu Schweigen von den Aussichten für das folgende Jahr. Die Ortsbürgermeister von Mildensee, Waldersee, Kleutsch und Sollnitz haben angekündigt, für den Erhalt der Schule zu kämpfen.

Nachtrag 14.06.03 : Im kommenden Schuljahr darf in der Sekundarschule Mildensee keine 5.Klasse gebildet werden. Es liegt ein klarer ablehnender Bescheid des Kultusministeriums beim Leiter des Schulverwaltungsamtes Dessau vor. Ab August könnten die Fünftklässler aus dem Osten Dessaus in die Sekundarschule "Kreuzberge" fahren, mit zwei Extra-Schulbuslinien. Der Vorschlag wurde den Eltern bereits unterbreitet, die im Interesse ihrer Kinder auf eine schnellstmögliche Entscheidung warten. Ein Jahr ohne fünfte Klassen, das bedeute jedoch nicht automatisch die Schließung. Das versicherte der Leiter des Schulverwaltungsamtes, Bernd Wolfram, gegenüber den Ortsbürgermeistern. Die Schule soll so lange wie möglich erhalten werden. Welche Optionen dabei möglich sind, das soll im Herbst diskutiert werden, wenn es um die neue mittelfristige Schulentwicklungsplanung bis 2009 geht.

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Brücke fertig

30.04.2003

Die Brücke über den Scholitzer See ist nach fast neunmonatiger Bauzeit, mit zwei längeren Bpausen, heute Nachmittag wieder für den Verkehr freigegeben worden.

 

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März 2003

Rund um den Scholitzer See wurden provisorische Deichsanierungsarbeiten durchgeführt. Es wurden Spundwände in die Deiche getrieben, die diese bis zum Neubau stabilisieren sollen.

Wall Anger 2003 Wall Anger 2003
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Napo 2001

Arbeiten am Wahrzeichen von Mildensee :

Im Februar 2003 haben erste Rückschnitt-arbeiten an den wild wuchernden Bepflanzungen rund um den Napo-leonsturm begonnen. Dies teilt der Verein Mildenseer Heimatfreunde mit. Durch diese Arbeiten soll erreicht werden, dass die ursprünglich angelegte Außenanlage am Turm wieder originalgetreu aufgeforstet werden kann.Dazu ist ein radikaler Verjüngungsschnitt erforderlich, der ein neues Austreiben der alten Bepflanzungen aus den 30er Jahren ermöglicht. Auch die Sichtachsen zum Napoleonsturm, dem Wahrzeichen von Mildensee, sollen wieder frei werden. Das bei den Arbeiten anfallende Holz und Reisig wird bereits für das Osterfeuer am 30. März auf dem Festplatz gelagert. Als nächstes wollen die Mildenseer Heimatfreunde das Sanierungsbedürftige Gebäude pachten. Dies können sie jedoch nur, wenn sie ein schlüssiges, langfristiges Nutzungskonzept für den gesamten Turm vorlegen. Um solch ein Papier erarbeiten zu können, benötigt der Verein Hife. Die Mildenseer sind aufgerufen, ihre Ideen einzubringen und dem Festkommitee, den Heimatfreunden oder dem Ortschaftsrat vorzustellen. Auch Spenden für die Turmsanierung sind willkommen.

 

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Hochwassertagebuch 2002  

HochwassertagebuchHochwassertagebuch Rückblick August 2002

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Ringreiten 02

Maxi Spieler auf Prinz

21.Mai 2002 Ringreiten

Trotz Regens fand am Pfingstsonntag wieder das traditionelle Pfingst-Ringreit-Turnier des Reit- u. Fahrvereins statt. Es gab auch einiges zu sehen. Vor allem natürlich die Jagd nach den zehn Zentimeter großen Ringen, aufgehangen an einem Gerüst. Ross und Reiter gallopieren darunter durch. Ziel ist es, mittels einer Stange einen Ring zu erwischen. Die richtige Geschwindigkeit, vor allem aber Koordination sind dazu gefragt. Sieger mit drei Ringen wurde Wolfgang Spieler aus Mildensee auf Cannon Flash. Zweite, nach einem Stechen, wurde Claudia Starke aus Horstdorf auf Mimi und Harry Kwiatkowski aus Cobbelsdorf auf Burghardt wurde Dritter. Die Showeinlagen taten Ihr Übriges zum Gelingen des Nachmittags. Unter anderem zu sehen Roland Pannicke, der einen originalen Römerwagen über das Gelände jagte.

 

Pannicke
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Sonntag , 24. März 2002 Ehrung im Landjägerhaus

Oberbürgermeister Hans-Georg Otto verlieh dem langjährigen Mildenseer Ortsbürgermeister als ersten Dessauer Bürger die Fritz-Hesse-Medaille. Eine Auszeichnung, die auf Beschluss des Stadtrates von der Stadt Dessau an besonders verdiente Bürger verliehen wird. Der Tag für die Ehrung Lingners war gut gewählt, denn der Mildenseer feierte seinen 70. Geburtstag. Oberbürgermeister Otto hob in seiner Laudatio insbesondere das ehrliche und kompromisslose Engagement Hans-Georg Lingners für Mildensee hervor, mit dem es gelungen sei, Mildensee ein ganzes Stück voran zu bringen und das Identitätsbewusstsein der Mildenseer für ihren Ort zu stärken. Otto erinnerte an die stürmische Zeit der Wende, wo in Mildensee die erste unabhängige, freie und geheime Wahl organisiert wurde. 27 Kandidaten hatten sich damals zur Wahl für den ersten frei gewählten Gemeinderat gestellt. Zwölf wurden schließlich gewählt, und aus deren Mitte Hans-Georg Lingner zum ersten hauptamtlichen Ortsbürgermeister bestellt.

Medaille

"Er war bereit, Verantwortung zu übernehmen", lobte Otto und hob hervor, dass er nicht ein Mann der schnellen Beschlüsse gewesen sei, sondern immer das Gemeinwohl seines Ortes im Blick hatte. "Sie haben die positive Entwicklung Mildensees voran getrieben und sind für viele zum Vorbild geworden", sprach der Oberbürgermeister den einstigen Mitstreiter persönlich an. "Wir brauchen noch mehr solche ehrlich engagierten Bürger in dieser Stadt", machte er Mut, es Hans-Georg Lingner gleich zu tun. Dass der 70-Jährige als Mildenseer mit seinen Mildenseern für seinen Heimatort gewirkt hat, dafür dankten ihm an seinem Ehrentag viele von ihnen persönlich. Das Landjägerhaus, das auf seine Initiative hin saniert worden ist, platzte förmlich aus allen Nähten. Kaum ein Stehplatz war noch zu haben.

 

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